Ein Schlaganfall entsteht meist durch ein Blutgerinnsel, seltener durch eine Gefäßblutung im Gehirn. Viele Risikofaktoren sind gut behandelbar – je früher, desto besser. Mein Ziel: Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko erkennen, senken und Sie nach einem Ereignis sicher begleiten.
- Plötzlich hängender Mundwinkel, Sprach-/Wortfindungsstörung, Lähmung/Kribbeln einer Körperseite
- Plötzlicher heftiger Kopfschmerz, Sehstörung (Doppelbilder, halbes Gesichtsfeld), Schwindel mit Gangunsicherheit
Notruf 144 (AT) wählen. Zeit ist Hirn.
Auch kurzzeitig vollständig zurückgegangene Symptome (TIA) sind ein Notfall!
1. Risikocheck & Beratung
- Ausführliche Anamnese (inkl. TIA/Schlaganfall in der Familie)
- Blutdruck-, Gewicht- und Gefäßrisiko-Profil (Diabetes/Cholesterin)
- Individueller Präventionsplan (Bewegung, Ernährung, Rauchstopp, Schlaf, Stress)
2. Neurologische Untersuchung & Gefäßdiagnostik
3.Medikamentöse Prävention
- Blutdruck-, Zucker- und Lipid-Therapie nach aktuellem Standard
- orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern
4. Lebensstil-Medizin – konkret & umsetzbar
- Bewegungs- und Ausdauerplan, mediterrane Ernährung, Raucherentwöhnung
- Zielwerte und Check-Intervalle verständlich erklärt
1. Früher Termin nach Entlassung aus dem Krankenhaus
- Idealerweise innerhalb von 3-4 Wochen nach Spitalsaufenthalt
- Durchsicht des Arztbriefs, Medikamenten-Plan-Check, Klärung offener Befunde
2. Ursachenklärung abschließen
- Duplex der Halsgefäße, Rhythmusdiagnostik (ggf. Langzeit-EKG/Loop-Recorder)
- Abklärung seltener Ursachen (z. B. Gefäßentzündungen, PFO in Zusammenarbeit mit Kardiologie)
3. Sekundärprophylaxe optimieren
- Antiplättchen-/Antikoagulation richtig einstellen
- Blutdruck-, LDL- und Blutzucker-Zielwerte festlegen und erreichen
- Kontrolle von Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Adhärenz
4. Rehabilitation & Alltag
- Organisation/Koordination von Physio-, Ergo-, Logo-Therapie
- Training von Gleichgewicht, Feinmotorik, Sprache, Kognition
- Spastik-Behandlung (inkl. Botulinumtoxin-Therapie - „BOTOX“ - bei Bedarf)
- Fahreignung, Arbeit/Wiedereinstieg, Hilfsmittel & sozialmedizinische Fragen
5. Verlaufskontrollen
- Typischer Rhythmus: 3 Monate, 6–12 Monate, danach jährlich – bei Bedarf auch engmaschiger
- Jedes Mal: Risikofaktoren, Neurologie-Status, Gefäße/Herzrhythmus, Therapieziele
- Arztbriefe, Laborbefunde
- Medikamenten-Liste inkl. Dosierungen
- Eigene Blutdruck-/Zucker-Protokolle, falls vorhanden
- Fragenliste – ich nehme mir Zeit für verständliche Antworten
- Gefäßprävention und Schlaganfall-Nachsorge
- Enge Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen, Kardiologie, Radiologie, Rehabilitation
- Persönlicher, verständlicher Plan – damit Sie wissen, was Sie selbst aktiv beitragen können
Akutverdacht auf Schlaganfall? Bitte nicht zögern: Notruf 144. Für Vorsorge- und Nachsorgetermine erreichen Sie meine Ordination wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail.

