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Weilgasse 1/4, 1190 Wien
Kopfschmerz

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden überhaupt. Fast jeder Mensch hat irgendwann einmal Kopfschmerzen – bei manchen treten sie jedoch regelmäßig oder sogar täglich auf.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen primären Kopfschmerzen (eigenständige Erkrankungen) und sekundären Kopfschmerzen (Folge anderer Ursachen, z. B. Bluthochdruck, Infektionen, Medikamentenübergebrauch, Halswirbelsäulenprobleme oder andere Erkrankungen).

Migräne

Spannungs-kopfschmerz

Cluster Kopfschmerz

Migräne

Spannungskopfschmerz

Cluster Kopfschmerz

Zervikogener Kopfschmerz

Gesichts-schmerz/ Trigeminus-neuralgie

Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz

Zervikogener Kopfschmerz

Gesichtsschmerz/ Trigeminusneuralgie

Medikamenten Übergebrauchs-Kopfschmerz

Akuttherapie

Schmerzmittel

Triptane

Vorbeugende Therapien bei chronischer Migräne

Ziel aller Behandlungen ist, Häufigkeit, Dauer und Stärke der Attacken zu reduzieren und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Spannungskopfschmerz

Der Spannungskopfschmerz ist die häufigste Kopfschmerzform. Er zeigt sich meist als dumpfer, drückender Schmerz beidseits des Kopfes („wie ein Band um den Kopf“).


Oft spielen Stress, Muskelverspannungen im Nacken oder Fehlhaltungen eine Rolle. 
Hilfreich sind Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung, Physiotherapie und Vermeidung von Schmerzmittelübergebrauch. Bei chronischem Verlauf können auch antidepressive Medikamente in niedriger Dosierung helfen, die Schmerzwahrnehmung zu regulieren.

Cluster-Kopfschmerz

Der Clusterkopfschmerz ist eine seltene, aber extrem schmerzhafte Kopfschmerzform. Die Attacken sind einseitig, meist hinter dem Auge, und dauern 15 Minuten bis 3 Stunden.
 Typisch sind Begleitsymptome wie Tränenfluss, Nasenlaufen, Rötung oder Schwellung des Auges.


Die Schmerzen treten oft serienweise über Wochen („Clusterperioden“) auf.


Zur Akuttherapie werden Sauerstoffinhalation und schnell wirksame Triptane eingesetzt, zur Vorbeugung spezielle medikamentöse Behandlungen (z. B. Verapamil, Lithium oder neue Antikörper gegen CGRP).

Medikamenten Übergebrauchs- Kopfschmerz

Ein häufig übersehener Grund für chronische Kopfschmerzen ist der Übergebrauch von Schmerzmitteln oder Triptanen. Wer an mehr als 10–15 Tagen pro Monat Medikamente gegen Kopfschmerz einnimmt, kann in einen Teufelskreis geraten, bei dem die Medikamente selbst Kopfschmerzen auslösen.


Hier hilft nur eine kontrollierte Medikamentenpause und eine neurologisch begleitete Umstellung.

Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie ist eine Erkrankung des fünften Hirnnerven (Nervus trigeminus), der für die Gefühlswahrnehmung im Gesicht verantwortlich ist.
Sie äußert sich durch kurze, heftige, blitzartig einschießende Schmerzen in einer Gesichtshälfte – meist im Bereich von Wange, Ober- oder Unterkiefer.

Botulinumtoxin-Therapie

Bei unzureichendem Ansprechen auf Medikamente kann Botulinumtoxin gezielt in die schmerzhaften Areale injiziert werden. 
Dies führt häufig zu einer deutlichen Linderung der Schmerzattacken und kann in meiner Ordination angewendet werden.