Die Abklärung erfolgt zunächst mittels spezifischer Tests in der Ordination, bildgebender Verfahren (MRT, in weiterer Folge Amyloid-PET) und Organisation weiterführender invasiver Diagnostik mittels Kreuzstich im Krankenhaus (ambulant), genetischer Analyse sowie ausführlicher neuropsychologischer Untersuchung.
Bei entsprechender Indikation mit hochgradigem Verdacht auf eine beginnende Alzheimer-Demenz (Frühstadium) wird eine Vorstellung an der Univ. Klinik für Neurologie, akh Wien, Spezialambulanz für Demenzerkrankungen zur Evaluation einer möglichen intravenösen Behandlung mit Lecanemab empfohlen; die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur erfolgte im April 2025.
Bei anderen Formen der Gedächtnisstörung bzw. bei fortgeschrittener Alzheimer-Demenz, Parkinson-Demenz, vaskulärer Demenz zb. nach Schlaganfall oder „Pseudodemenz“ im Rahmen einer Depression kommen andere Behandlungsoptionen in Frage.

